PEGAKA – Verfahren: Anaerobe Stufe – Nachrüstung für kleinere Kläranlagen

Außerdem lassen sich durch innovative Entwicklungen im Bereich der anaeroben Technik mittlerweile Kläranlagen ab einer Größe von ≥ 10.000 EW problemlos wirtschaftlich umrüsten und gleich mit einer PEGAKA – Stufe versehen. Die Stromeinsparungen und deutliche Senkung der Klärschlammentsorgungskosten und eventuelle nationale oder EU - Fördergelder erleichtern die Investitionen erheblich (könnten schon mal 50 % und mehr sein). Bei den zahlreichen Kläranlagen in den Bereichen von 10.000 – 50.000 EW ohne Faulung könnte die Eigenstromversorgung bis zur elektrischen Autarkie der Kläranlage gehen.

 

Beispiel kleiner Faulturm: KomBio-Reaktor (Faulbehälter und Gasspeicher in einem) mit 200 m³ Faulvolumen – Quelle: Lipp GmbH

Lipp GmbH - Behälterbau - Fermenter - Trinkwasser - Pufferspeicher (lipp-system.de)

Analysiert man z.B. das Land Brandenburg (unser Firmensitz) so ergibt sich folgendes Bild: Es gibt insgesamt 108 Kläranlagen in Brandenburg, davon gehören 59 der GK4 und 4 der GK5 an. Lediglich
9 meist größere Kläranlagen besitzen Faultürme. 38 Kläranlagen liegen in dem Bereich 10.000 EW bis 30.000 EW und sind daher potentiell für eine Nachrüstung mit einem Faulturm geeignet.

Die Kläranlagen verbrauchen insgesamt 51.853 MWh/a an Strom. Dagegen steht die Stromproduktion von 22.269 MWh/a aus den Faultürmen. Das bedeutet eine Deckung des Strombedarfs aus dem Netz von 29.584 MWh/a (Deckungsgrad ca. 43 %). Dafür ist auf der Preisbasis von 0,20 €/kWh ein Entgelt von 5,916 Mio. €/a von den Betreibern zu bezahlen. Für die Umwelt springt dabei eine CO2-Entlastung von eingesparten 11.863 t/a heraus!

Neben der eigentlichen Förderung der Investitionskosten für Faulturm und PEGAKA – Anlage bieten sich insbesondere kleinere Anlagen z.B. mit einem BHKW der elektrischen Leistung ≤ 100 kW dazu an, entweder KWK – Förderung oder EEG – Vergütungen zu bekommen. Das senkt im Förderzeitraum die Betriebskosten weiter.
(Die Zahlen stammen von der DWA-NO des Leistungsvergleichs für 2020 mit einer Beteiligung von ca. 80 % der befragten Kläranlagen)

Bei Interesse: Wir fertigen für sie eine kostenlose Prognose für eine Nachrüstung mit Faulturm/ PEGAKA-Verfahren an!

Ein Beitrag zur Energiewende: Waren kommunale Kläranlagen in Städten und Gemeinden teilweise die größten Stromverbraucher, könnte die Autarkie der Anlagen dieses negative Image ändern. Dazu könnte der Klärschlammanfall in diesem Bereich noch überproportional gesenkt werden.

Weitere Auskünfte zum PEGAKA – Verfahren erteilen:

Dr. Thomas Paust                                                                                   Alfred Albert
033 986 – 50 22 90                                                                                   06024 – 6392-0
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