PEGAKA – Verfahren: Nachhaltige Umwelttechnik verbessert den CO2 – Fußabdruck einer Kläranlage

Der Halbierung des Klärschlammaufkommens sind wir ein gutes Stück nähergekommen. Bei dem TÜV-Süd – Gutachten zum PEGAKA – Verfahren waren das hochgerechnet schon Einsparungen von 37 %. Die modifizierte PEGAKA – Anlage hat aktuell eine Reduzierung von knapp 27 % an entwässerten Klärschlamm zur Folge. 

Theorie und Praxis: Klärschlammanfall/ -reduktion einer halbtechnischen Anlage in Containerbauweise nach TÜV-Süd – Gutachten und Ergebnisse aus der Praxis auf einer 35.000 EW Anlage mit einer Auslastung von knapp 60.000 EW.

Durch die Verminderung von Klärschlamm entstehen nicht nur ökonomische Vorteile, sondern auch ökologische. Durch die Vermeidung von Klärschlammtransporten lassen sich folgende CO2 - Mengen einsparen:

Kläranlage ZAK:                50 km Entfernung            152,0 t/a CO2     150 km Entfernung         455,9 t/a CO2
Kläranlage NBH:                50 km Entfernung              80,0 t/a CO2     135 km Entfernung         216,1 t/a CO2

(berechnet mit 111 g CO2/(t*km) – Quelle Statistica)

Bisher standen die Kosten für die Klärschlammentsorgung stark im Fokus der Betreiber. Besonders im Vergleich zum vergangenen Jahr 2020 hat sich der Beschaffungspreis für Strom an der Leipziger Börse drastisch erhöht. Auch wenn eine Senkung der EEG – Umlage 2022 in Aussicht steht, werden die Strompreise voraussichtlich nicht sinken.

So stieg der Strompreis von 30,06 €/MWh (Juli 2020) auf 82,7 €/MWh (August 2021) --> 175 % bzw.
der Durschnitt 2. Halbjahr 2020 auf 1. Halbjahr 2021 mit Juli/ August 2021 --> 58 % {Quelle: Statista 2021}

Allerdings bietet das PEGAKA – Verfahren die Chance, durch Autarkie den Strombezug auf null zu bringen und damit eine deutliche Entlastung zum derzeitigen Strommix mit grünem Strom aus Abwasser zu ersetzen. 

Theorie und Praxis: Erhöhung der Gasausbeute ermittelt aus dem halbtechnischen Versuch und der NBH – Praxis. Das Maximum ist noch lange nicht erreicht

 

So betrug die Stromerzeugung aus Klärgas in Deutschland 2020: 1.499.527 MWh/a {©Statistisches Bundesamt (Destatis) 2021 | Stand: 30.08.2021}. Setzt man eine Erhöhung durch das PEGAKA – Verfahren um 50 % an, bedeutet das eine Erhöhung um: 749.763 MWh/a bzw. 749.763.500 kWh/a ª Mit dem letztjährigen CO2-Fußabruck im deutschen Energiemix {401 g/ kWh aus https://strom-report.de/co2-deutscher-strommix/} bedeutet das eine Minderung durch Grünstrom aus Abwasser:
--> Einsparung: 300.655 t/a CO2 durch Umstellung auf PEGAKA – Verfahren

Innovative Ansätze:

Bei größeren Kläranlagen mit vorher schon höheren Deckungsquoten für den Eigenstrom ist es realistisch, dass es zu Überschüssen an Klärgas kommt. Neben der Einspeisung überschüssiger Strommengen, bieten sich andere Verfahren an:

  •         Teilnahme am Lastmanagement im deutschen Stromnetz - Flexibetrieb
  •         Einrichtung von Ladepunkten für eigene Elektroauto oder für Publikumsverkehr
  •         Methanaufkonzentration und Verdichtung für Treibstoffnutzug der eigenen Fahrzeugflotte
  •         Nutzung von abgetrennten CO2 zur Bildung von Methan oder Methanol (Kraftstoff, Treibstoffzusatz,          Anti-Klopfmittel, Brennstoffzelle etc.)
  •         CO2-Zertifikate – Handel (Handel an Energiebörsen wie zum Beispiel der Leipziger EEX)
  •         …. weitere innovative Ansätze

Weitere Auskünfte zum PEGAKA – Verfahren erteilen:

Dr. Thomas Paust                                                                                    Alfred Albert
033 986 – 50 22 90                                                                                   06024 – 6392-0
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